19.08.13

Die alltägliche Physik des Unglücks - Marisha Pessl

Die 16-jährige Blue van Meer ist es gewohnt in einer Schule keine Freunde zu finden. Da ihr Vater an Unis doziert, reisen sie jedes Semester in eine andere Stadt. Ihr Mutter starb bei einem Autounfall, als sie 5 war. Doch in ihrem Abschlussjahr ist alles ganz anders. Die "Bluebloods", die berüchtigteste Clique der Schule, nimmt sie in ihren Kreis auf, und das Mädchen, das sich zuvor fast auschließlich für Bücher interessiert hat, gerät nun in einen Strudel aus Drogen, Alkohol und Partys.Bis ein unerwartetes Unglück paasiert...
Zunächst einmal hatte ich, wahrscheinlich aufgrund des künstlerischen Umschlags, mit einer ganz anderen Geschichte gerechnet. Nicht nur vom Inhalt, sondern auch vom Stil der Autorin.
Viele Nebensätze, in denen die Autorin vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt, und etliche in den Text eingebundene Zitate und Vergleiche nebst Quellenangaben, machen es einem anfangs schier unmöglich in die Story reinzukommen. Die Autorin spinnt viele Fäden, die jede Menge Abzweigungen haben, und irgendwie im Nichts enden.
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive. Frau Pessl schaffte sjedoch keinerlei Gefühle/ Emotionen aufkommen zu lassen. Selbst als Schlimme Dinge geschehen, kann man nicht mitfühlen, weil man einfach nicht mit in die Geschichte hineingenommen wird.
Nach 400 Seiten dachte ich " Ach endlich wird das Buch gut. Es kommt Spannung auf" Aber schon bald verebbte diese wieder. Und auch das Ende ist irgendwie ins Leere gegriffen und hat mir gar nicht gefallen.

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