20.08.13

Herr Nakano und die Frauen - Hiromi Kawakami

KLAPPENTEXT:
Außer dir hatte ich nur meinen Hund, und der ist jetzt tot“, gesteht der scheue Takeo seiner Hitami. Und dieser Satz zeugt zugleich von der ungelenken wie zarten Art und Weise, in der Takeo seine Gefühle äußert. Zusammen mit Hitami, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, arbeitet der junge Japaner im Trödelladen von Herrn Nakano. Während der alltäglichen Zusammenarbeit beginnen die drei, sich langsam und vorsichtig näher zu kommen, denn dafür lässt der Trödelladen den Akteuren viel Zeit. Zwar werden lastwagenweise Ankäufe getätigt, doch an vielen Tagen verirren sich nur wenige Kunden in das Geschäft.
EIGENE MEINUNG:
Dies ist mein erstes Buch der japanischen Autorin Hiromi Kawakami gewesen und hat mir recht gut gefallen.
Sie hat einen recht puristischen Erzählstil, die Protagonisten scheinen gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Problemen zu sein, alles ist recht einfach gehalten und doch sehr tiefgründig.
Die Charaktere wirken sehr sympathisch und man wünscht sich Herrn Nakanos Trödelladen direkt um die Ecke um einmal mit dem Ladenbesitzer selbst, seiner künstlerischen Schwester und den so zaghaft und zu vorsichtig ineinander verliebten Angestellten Hitomi und Takeo zu plaudern und einen Tee zu trinken.
Herr Nakano ist zwar ein etwas verschrobener Kauz, aber irgendwie ein bischen in der Art des netten Kiosk Besitzers von nebenan und seine Frauengeschichten sind zwar nicht, wie der Titel eigentlich ein bischen verspricht ausschweifend und reichlich, aber von einer besonderen Art.
Vor allem das Ende hat mir wirklich gut gefallen :)
Ein nettes Buch von der Art, die einem positiv im Gedächtnis bleiben. Bestimmt nicht mein letztes der Autorin.

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Nanni

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