20.08.13

Talitha Running Horse - Antje Babendererde

KLAPPENTEXT:
Die vierzehnjährige Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota-Indianer, die im Reservat leben - denn Talithas Mutter ist eine Weiße. Sie hat ihre Familie verlassen, als Talitha noch klein war. Der Vater ist arbeitslos. Als dann auch noch der Trailer abbrennt, in dem Talitha mit ihrem Vater lebt, und der Vater unschuldig ins Gefängnis muss, gerät Talithas Welt vollends aus den Fugen. Kraft gibt Talitha nur ihre Zuneigung zu der schönen Stute Stormy. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk...
ZUR AUTORIN:
Nach einer Töpferlehre arbeitete Antje Babendererde als Arbeitstherapeutin in der Kinderpsychatrie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.
EIGENE MEINUNG:
"Talitha Running Horse" ist ein wunderbarer Jugendroman, der sich sowohl mit der Problematik befasst, wie es ist als Indianer im Reservat zu leben, als auch damit, wie es ist anders zu sein, aber auch mit ganz alltäglichen Dingen, die man als Jugendlicher zu meistern hat. Einfühlsam und liebevoll erzählt Antje Babendererde die tolle Geschichte um ein mutiges Mädchen, dass zu seinen Prinzipien steht und seinen Werten treu bleibt.
Ich habe meiner Cousine, 14 Jahre,"Talitha Running Horse" zur Konfirmation geschenkt und auch sie war ganz begeistert. Besonders gefallen hat uns beiden natürlich die besondere Beziehung, die Talitha zu dem Fohlen Stormy hat, da wir beide selbst Pferdebesitzer sind. Nicht selten überkam mich eine Gänsehaut, wenn Antje Babendererde beschrieben hat, wie innig Talitha und Stormy miteinander verbunden sind.
Die Geschichte der Indianer, ihre Traditionen und ihre Kultur werden im Buch toll dargestellt und beschrieben. Die Autorin hat so gut recherchiert, dass ich zuerst dachte, sie sei selbst aus Amerika, mit indianischen Wurzeln. Umso überraschter war ich, dass eine Deutsche Autorin sich so gut auskennt und dies dem Leser auch gut vermitteln kann.
Mit 14 hätte ich dieses Buch geliebt, aber auch als Erwachsene hab ich sehr viel Gefallen daran gefunden. Ich werde wohl auch Antje Babendererdes Bücher "Libellensommer", "Der Gesang der Orcas", "Lakota Moon" und "Die verborgene Seite des Mondes" lesen.

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Nanni

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