24.07.16

[Reiseproviant] #16 | 16


Lesereise:


In der vergangenen Woche habe ich recht viel gelesen. Das lag nicht etwa daran, dass ich mehr Zeit hatte, als sonst, sondern vielmehr an der wirklich guten Lektüre, die ich mir herausgesucht hatte.

Begonnen habe ich meine Lesereise mit einem Ausflug nach Nordfrankreich. Treffpunkt für vier Schicksale, die durch Begegnungen miteinander verbunden sind, aber jedes für sich eine kleine Geschichte über die Farbenvielfalt der Liebe
Delacourt ist für mich schon lange ein Garant für besondere Lesestunden. Seine poetische Schreibe ist so wunderschön und irgendwo finden sich immer Sätze, die perfekt ins eigene Leben passen. In seinem aktuellen Werk schöpft er wieder mal aus den Vollen der menschlichen Emotionen und unterstreicht diese mit einem anrührenden Hauch von Dramatik.

Von einer Emotion zur Nächsten. „Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben“ ist ein autobiografischer Roman des Autors Matt Haig, der darin von seinem Leben mit der Krankheit „Depression“ erzählt. Ein Buch, das sehr viel in mir bewegt hat und zu einem besseren Verständnis dieser von sehr vielen Vorurteilen belasteten Krankheit führt.

Auf dem Reader lese ich die meiste Zeit nur nachts. Das liegt daran, dass ich prinzipiell lieber ein gebundenes Buch in der Hand halte. In der Schwangerschaft habe ich mir dann einen Reader angeschafft, damit ich nachts lesen kann, ohne meinen Mann (und jetzt das Baby) zu stören, da ich zu der Zeit arg unter Schlafstörungen gelitten habe. Auch jetzt bin ich nachts häufig wach, weil ich entweder nach dem Stillen schlecht einschlafe oder aber darauf warte, dass mein kleines Mädchen hungrig aufwacht, was dann meistens nicht passiert.
Mein aktuelles eBook ist „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“, der aktuelle Roman von Autorin Petra Hülsmann. Seit langem habe ich mich mal wieder an ein eher humorvolles Buch gewagt, denn es ist nun mal so, dass ich beim Lesen leiden lachen vorziehe. Hülsmann hat schon sehr viele begeisterte Kritiken für ihren Roman über die etwas eigensinnige Isabelle bekommen und auch ich habe wirklich Freude an dem Buch. In der örtlichen Buchhandlung habe ich außerdem erfahren, dass ich auf den Endseiten das Rezept für das lecker klingende „Schokaldenmalheur“ (Schokokuchen mit flüssigem Kern), das sehr zu empfehlen ist.

Gestern habe ich mit dem Jugendroman „Der Kuss des Raben begonnen“, bin aber noch nicht so weit, dass ich schon eine aussagekräftige Meinung dazu haben könnte. Autorin Antje Babendererde konnte mich in der Vergangenheit mit Romanen begeistern, in denen sie die Historie und Kultur indianischer Stämme aufgreift und in Geschichten für Jugendliche verpackt.

Welche Bücher begleiten euch zur Zeit?

Blogrundreise:


Das liebe Bröselchen liest einige der für den Deutschen Jugend Literatur Preis nominierten Bücher.

Papiergeflüster hat Ju Honisch über ihr eBook „Die Quellen von Malicorn“, Selfpublishing und Einhörner interviewt.


Und auf Lottas Bücher findet ihr einen tollen Beitrag zur Aktion #thePowerofBlogs

Lebensreise:


gelesen: gemeinsam mit dem kleinen Büchermädchen

gerochen: an einer Schokoblume

gelacht: über Otto Waalkes bei dessen Bilderausstellung



Euch allen eine glückliche und gesunde neue Woche.

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Nanni

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