[Buchempfehlungen aus der Kinder Traumstube] Kleine Reime



Ich hoffe es ist euch allen klar, 

lesen ist ganz wunderbar.

Ob dick, ob dünn, ob groß, ob klein,

Bilderbücher sind besonders fein.


Mein Vermögen zu reimen ist – sagen wir mal – begrenzt, aber schon Pumuckel hat gesagt „was sich reimt ist gut“ und da gebe ich ihm Recht.

Heute empfehle ich euch drei besonders schöne Bilderbücher, die in Reimform verfasst sind und nicht nur durch ihre Schreibe für große Freude sorgen, sondern auch mit ihrem herzlichen wie einfallsreichen Inhalt.


"Weggepustet" / Rob Biddulph


Ob ein Pinguin wohl vom Fliegen träumt? Der ein oder andere vielleicht. Ganz sicher wissen wir es nicht. Pinguin Blau bekommt jedenfalls die Möglichkeit es auszuprobieren. Eher unfreiwillig, denn als er einen Drachen steigen lässt, wird dieser von solch einer starken Böe erwischt, dass Pinguin Blau unwillkürlich mit abhebt.

London - Christoph Marzi




„Die Welt ist gierig, und viel zu oft entschwindet einem die Zuversicht im Sturm der wankelmütigen Ereignisse, die weder bei Tageslicht noch im Nachtland angesiedelt sind.“

Dieser erste Satz in Christoph Marzis neuem Roman „London“ löst ein Gefühl von heimkehren in mir aus, und ich weiß, er wird mich wieder mit seinen Worten berühren, so wie er es schon viele Male getan hat.

Ich freue mich nach Jahren der Abwesenheit endlich wieder den Weg in die Uralte Metropole gehen zu können. Von vorn herein ist mir klar – es wird kein Zuckerschlecken. Die Dunkelheit, die Marzis Geschichten über Emily Laing und ihren Mentor Wittgenstein umgibt, kratzt an meinen Emotionen. Lässt mich leiden, bangen und hoffen.

Marzis Schreibstil ist etwas besonderes. Wenig Action, viel Handlung, viel Mitdenken, viel Poesie.


Leseparty Lesetipps

Bei uns Booknerds ticken die Uhren ja ein wenig anders.

Statt in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, teilen wir das Jahr in Frühjahrsnovitäten, Herbstprogramm, drinnen und draußen Lesezeit und Leipziger und Frankfurter Buchmesse.

Nun ist es wieder so weit. Die FBM16 steht an und etliche Buchverliebte pilgern zu den Frankfurter Messehallen. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit von Mittwoch – Sonntag Zeit mit dem geliebten Hobby zu verbringen oder so weit durch Deutschland zu reisen, um den Duft der Bücher zu atmen.

Für alle Daheimbleibenden veranstalten Primeballerina's Books und Die Liebe zuden Büchern zum wiederholten Male eine Leseparty.
Nähere Infos findet ihr hier. Meinen Bericht zur letzten Leseparty hier.



Für diejenigen, die ihr Wochenende auf jeden Fall lesend verbringen wollen, aber nicht wissen, mit welchen Büchern, habe ich hier eine kleine Liste lesenswerter Romane.



Zum vorlesen, schmunzeln, nachdenken und selberlesen


[Reiseproviant] #18 | 16









Freie Zeit ist gerade Mangelware. Ebenso Pausen und Ruhe. Da es im Netz aber schon genug Gejammer über alles Mögliche gibt, will ich das nicht weiter vertiefen und euch lieber von den schönen Dingen des Lebens erzählen.

Buchmesse! Nur noch eine Woche, dann ist es soweit. Ich kann kaum glauben, dass ich nur noch sechs mal schlafen muss, bis ich nach Frankfurt fahre und mich ganz dem geliebten Hobby widmen kann.

[Kinder Traumstube] Fantastische Bilderbuchgeschichten für Mädchen - Hrsg. arsEdition



„Fantastische Bilderbuchgeschichten für Mädchen“ beinhalten vier Geschichten, die sich um Magie und Fabelwesen drehen. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung lässt sich erkennen, dass es vier ausgewählte Texte, die dabei helfen können Probleme aus dem Alltag der Kinder ins Gespräch zu bringen.

Alle vier Geschichten, sind sehr individuell in Erzählton und Art der Illustrationen und trotzdem ergeben sie ein harmonisches Gesamtbild. Die Erzählung von Lunabella, dem Mondpony, z.B. ist sehr ruhig, perfekt um am Abend vorgelesen zu werden. Sie soll Mut machen und Kindern zeigen, dass es jemanden gibt, der sich um sie sorgt.

Freundschaft, Mut und Herzenswünsche, Streit und Teilen – das alles sind Themen, die in sehr schöne Texte verpackt wurden. Mal laut, mal leise, mal mit Spannung, mal mit Witz.

Fantasy Neuerscheinungen 2016: Oktober - Dezember



Das letzte Quartal des Jahres bricht an. Es ist wieder Zeit euch die Fantasy Neuerscheinungen der Monate Oktober – Dezember vorzustellen, die ich besonders im Auge habe und die bestenfalls in meiner heimatlichen Bibliothek einziehen.




Neben dem Kinder- und Jugendbuchgenre und der kriminal Literatur, ist die Fantasy sicher die Sparte mit den meisten Reihen. Erwähnt man beides in einem Satz, dann dauert es nicht lange und schon fällt der Name G.R.R. Martin, dessen bekannteste Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ ja bereits in mehreren Staffeln verfilmt und gesendet wurde. Im Oktober erscheint bei Penhaligon der neuste Band der „Wild Cards“. Eine Serie, die er zwar nicht selbst geschrieben, aber immerhin herausgegeben hat. Sein Name auf dem Buchcover hilft den verschiedenen Autoren, die „Wild Cards“ als Gemeinschaftsprojekt veröffentlichen, sicher sehr beim Hochtreiben der Verkaufszahlen. Egal wer die Bücher geschrieben hat und wer nicht – mir gefällt die Superhelden Serie, in der es sowohl zwischenmenschlich, als auch politisch ordentlich rund geht, ziemlich gut und ich freue mich auf Band 3 mit dem Titel „Derhöchste Einsatz“.

[Oktober Bloggerrunde "Lieblingsbuch"] Die Nachtigall - Kristin Hannah



Vianne und Isabelle – zwei Schwestern im von Deutschland besetzten Frankreich des Zweiten Weltkriegs. Die eine rebellisch, irgendwo zwischen Mut und Leichtsinn, vom Wunsch getrieben etwas zu verändern, dem Krieg und seinem Wahnsinn die Stirn zu bieten. Die andere auf Sicherheit bedacht, belastet von der Sorge um ihre Familie.

Jede erlebt den Krieg auf ihre Art. Während Isabelle losmarschiert, ihre Ideale verteidigt und versucht am großen Ganzen etwas zu verändern, muss Vianne viele kleine Kriege durchstehen. Den Feind direkt im Nacken, beherbergt im eigenen Haus, eng neben der eigenen Tochter, während der Mann an die Front ziehen musste. Still und leise wird sie Opfer eines sinnlosen, von Gier und Verblendung getriebenen Kriegs. Isabelle kämpft lautstark. Macht sich zur Zielscheibe. Schreibt Geschichte.

„In der Liebe finden wir heraus wer wir sein wollen; im Krieg finden wir heraus, wer wir sind.“

[Statistik] Es war einmal ... September



Habe ich nicht gerade eben erst die Statistik für den Monat August veröffentlicht? Und dass ich die September Neuerscheinungen durchgeschaut habe, muss nur einen Wimpernschlag später passiert sein. Falsch. Das alles ist schon wieder einen Monat her.

Wie jeden Monat frage ich mich, warum meine freie Zeit immer so eilig davon rennt?
Würde sie sich einfach mal gemütlich niederlassen, dann könnte ich auch all das machen, was ich gerne machen würde. Lesen, reiten, kreativ sein, backen, kochen und natürlich ganz viel Zeit mit meinem kleinen Mädchen und meinem Mann verbringen. Doch wie jeden Monat geht meine Zeit-Aktivitäten-Kalkulation nicht so recht auf.

Trotzdem habe ich den September eigentlich als eher entspannt empfunden. Ich habe das Gefühl wieder ruhiger und intensiver zu lesen. Fühlt sich gut an. Ich werde versuchen dies beizubehalten.
Hier war reges Treiben angesagt. Neben etlichen Rezensionen habe ich an der wundervollen Aktion #buchpassion von kaprizioes teilgenommen. Vorbeischauen lohnt sich, denn dank Janines Engagement kursieren im Netz viele, viele schöne Beiträge zu unserem Lieblingsthema – dem Lesen.

Die sympathische Autorin Adriana Popescu war zu Gast in meiner Interviewreihe „7 aufeinen Streich“. Ihr Buch „Paris, du und ich“ war ja eins meiner Highlights im Monat August.




82) "Die Nachtigall" / K. Hannah
83) "Jackaby" / W. Ritter
      "Bei den Wölfen" / S. Hall - abgebrochen
84) "Klippenspringer" / C. Zorn
85) "Klassenspiel" / C. Rees
86) "Kein Wort zu niemandem" / J. Frey
87) "London" / C. Marzi


Im September habe ich einige sehr tolle Bücher gelesen, aber auch eines abgebrochen. „Bei den Wölfen“ von Sarah Hall entsprach leider so gar nicht meinen Erwartungen und die Autorin hat es auch nicht geschafft, mich trotzdem noch für ihren Roman zu gewinnen. Sehr schade, denn auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut.

Absolut empfehlenswert sind die Jugendbücher „Jackaby“ und „Klippenspringer“. Ersteres ist ein spannender Fantasyroman mit fast Sherlock Holmschem Flair, der andere Roman greift auf eindringliche und interessante Art das Thema Mobbing auf. Anders, als viele andere Bücher, die ich bisher zum Thema gelesen habe, und sehr ergreifend.

Unfassbar berührt hat mich „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah. Im Vorfeld war mir gar nicht bewusst, wie sehr mich dieser Roman begeistern und vor allem zum Weinen bringen würde. Während der letzten 50 / 60 Seiten sind die Tränen in Sturzbächen gelaufen. Für mich war klar – dies ist mein Monatshighlight.


Doch ich habe meine Rechnung ohne meinen Lieblingsautor Christoph Marzi gemacht. Auch wenn man „Die Nachtigall“ und seinen neusten Roman „London“ nicht annähernd miteinander vergleichen kann, weil die Umsetzung des Inhalts, die Darstellung der Figuren, sowie die Schreibe so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, hat sich Marzi mal wieder in mein Herz geschrieben und „Die Nachtigall“ noch in der letzten Woche des Monats vom Thron gestoßen.

Welches Buch hat euch im September begeistern können?
Welcher Roman hat euch zuletzt zum Weinen gebracht?




In der Kinder Traumstube ist die Rezension zu „Was kitzelt dich am Näschen“ online gegangen, das für uns ein unersetzbarer Kamerad im Alltag geworden ist. Die darin vorgestellten kleinen Spielchen / Lieder sorgen immer wieder für Ruhe und große Freude.
Außerdem habe ich mir einige Stirnfalten weggeschrieben. In „Früher war nich so'nTheater“ könnt ihr lesen, was man in der Kindererziehung so alles falsch macht und einfach besser machen könnte, wenn man öfter mal auf Mutter / Schwiegermutter / Oma / Tanten / Nachbarinnen etc. hören würde. Ein kleine Kolumne zum Schmunzeln.


Wenn ich mir nicht alles aufschreibe, vergesse ich es. So auch was ich alles in den vergangenen vier Wochen getan habe. Fix Daten wie Krabbelgruppe, Reitunterricht, usw. bleiben hängen, aber so einiges verschwindet im hinteren Hirnstüberl. Deshalb führe ich – wie so viele andere auch – seit neustem ein Bullet Journal und habe nun endlich die für mich ideale Form der Datenspeicherung gefunden. Da ich flexibel von Woche zu Woche Listen und Kalender hinzufügen / weglassen kann, kann ich darin alles unterbringen was ich brauche. Alle Termine von Kind über Blog bis hin zu Pferd, finden darin Platz.

Wie ordnet ihr euren Alltag? Führt ihr auch ein Bullet Journal oder könnt ihr euch alle Termine im Kopf merken?


Für alle Nicht-Instagramer und Nicht-Twitterer (für diejenigen, die diesen sozialen Netzwerken erliegen natürlich auch) habe ich zwei neue Widgets eingefügt. In der Sidebar findet ihr nun meine aktuellen Tweets, sowie die letzten vier Bilder, die ich auf Instagram gepostet habe.

In der Statistik zeige ich euch diesmal keine Bilder aus meinem Leben, da ich für diesen Beitrag mehrere Tage gebraucht habe - mein Bloganbieter Blogger hat sich mal wieder von seiner beschissensten besten Seite gezeigt - und nun endlich den Post hochladen möchte. Aber wie gesagt meine schönen Instagram Fotos findet ihr nun auch in der Sidebar und vielleicht kann ich ja auch den ein anderen mit dem Instagram Virus infizieren.

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