31.01.18

[Abgebrochen] Die Chroniken von Amber Teil I & II | Roger Zelazny




Inhalt Teil I:
Nach einem Autounfall wacht Corwin, seiner Erinnerungen beraubt, in einer obskuren Klinik im Staate New York auf – er ist auf der Erde gestrandet, die zu den Schattenwelten gehört. Schnell findet Corwin heraus, dass er Teil der großen Königsfamilie von Amber ist, und er unternimmt alles, um in sein Reich zurückzukehren und seinen Bruder Eric vom Thron zu stürzen.

Prinz Corwin lebte nach einem Gedächtnisverlust auf der Erde, ohne zu wissen, wer er ist. Als eines Tages ein Mitglied seiner Familie versucht, ihn zu töten, beginnt er, nach seiner Vergangenheit zu forschen.

Und so setzt er alles daran, in das Königreich Amber zurückzukehren. Bald schon erfährt er, dass seine Verwandtschaft über einige sehr ungewöhnliche Kräfte verfügt. Alle Nachfahren des Königshauses können zwischen Amber, den Schattenwelten und dem Chaos hin- und herreisen, indem sie die Realität manipulieren. Sie benutzen magische Spielkarten, um zu kommunizieren und sich an andere Orte zu versetzen. Aber vor allem sind sie alle in einen erbarmungslosen Kampf um den Thron verstrickt. Und nicht zuletzt muss das Geheimnis um das Verschwinden ihres königlichen Vaters Oberon aufgedeckt werden.
(Text & Cover: © Klett Cotta Hobbit Presse; Foto: © N. Eppner)

"Die Chroniken von Amber" ist eine Reihe, die in den 70ern des letzten Jahrhunderts erstmalig veröffentlicht wurde. Eine Geschichte in zwei Zyklen, die ursprünglich aus zehn Bänden besteht, von denen fünf seit Herbst 2017 in monatlichem Rhythmus im Klett Cotta Verlag neu veröffentlicht wurden.

Im Mittelpunkt steht Amber, eine Stadt, die sinnbildlich für jede mögliche Stadt steht, und Hauptregierungssitz von König Oberon ist. Um Amber herum herrscht Chaos. Außerdem gibt es einige Duplikate Ambers, die sich in einer Art Schatten wiederspiegeln.

Als Prinz Corwin, einer der neun Nachkommen Oberons, nach jahrelanger Gefangenschaft endlich wieder auf freiem Fuß ist, hat sich Amber verändert. Sein brutaler Bruder Eric ist dort nun an der Macht, Amber entfernt sich mehr und mehr vom Chaos und wird selbst immer mehr zum Schatten. 

So weit die Idee hinter der Reihe, die zunächst auch wirklich spannend beginnt und einiges Mitdenken fordert. Zelazny skizziert ein Amber, das nicht nur jede x-beliebige Stadt in der Fantasie der Leser, sondern auch in der Realität darstellen kann. Was wäre, wenn die Machthaber beliebig austauschbar wären? Wenn sie jederzeit nur darauf warten würden den regierenden Posten zu stürzen? Wenn man keinem trauen könnte? Klingt gar nicht so abwegig.

Was nach einem Spiegel Ambers klingt, ist ein Spiegel der Realität. Überzogen, überdreht und damit eigentlich genau so, dass es zum Nachdenken anregt. 

In Band I "Die neun Prinzen von Amber" ist es mir auch noch recht gut gelungen der Sache zu folgen. Zum Ende hin ließ es jedoch schon nach und in Band II "Die Gewehre von Avalon" habe ich dann leider gänzlich den Faden verloren. 

Mangelt es mir an der Fähigkeit Realität und Fantasie zu verbinden? Oder spielen die physikalischen Gesetze des Chaos gegen mich? Ich weiß es nicht. Letztendlich hatte ich das Gefühl, dass ich nicht mehr verstehe worüber Roger Zelazny nun eigentlich genau redet und deshalb habe ich mich dazu entschieden die Reihe abzubrechen. Ich hoffe, dass Zelazny für seinen mutigen Weg des Denkens und Schreibens trotzdem belohnt wird (auch in unserer aktuellen Zeit) und Leser findet, die seinen Weg mitgehen. 


Buchinfo:

268 Seiten
Taschenbuch 
12,00 €
ÜBERSETZUNG: Thomas Schlück

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