08.12.19

Besinnliche Weihnachtszeit mit Kleinkindern





Alle Jahre wieder...steht der Wunsch nach einer besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit vor der Tür. Die Realität läuft dann meist so ab, dass wir wie aufgeschreckte Hühner von einem Termin zum nächsten hetzen, den Kindern möglichst viel bieten wollen, sie zu Bastelaktionen und Plätzchen backen nötigen und am Ende nicht nur von uns selbst gestresst sind, sondern auch von den nörgelnden Kindern, die a) eigentlich gar keine Lust darauf haben oder b) ebenfalls gestresst sind, weil ihnen eine Auszeit fehlt.

So ähnlich war es bei uns im letzten Jahr und ich habe mir fest vorgenommen, dass es in diesem Jahr anders laufen wird. Bisher ist uns das auch schon ganz gut gelungen.

Wie? Das erfährst du im folgenden Artikel. Ich würde mich sehr freuen, wenn dir meine eigenen Erfahrungen helfen, deinen eigenen Vorweihnachtsstress zu reflektieren und evtl. kannst du dir ja auch die ein oder andere Idee mitnehmen.


1) Putzen, aufräumen, aussortieren


Du kennst das, oder? In der Weihnachtszeit soll alles besonders hell erstrahlen. Sollen die Zimmer besonders schön aussehen, die Deko nicht im Kinderspielzeug untergehen.

Ich habe in diesem Jahr richtig ordentlich vorgearbeitet. Nicht nur so ein bisschen Ecken ausgewischt, sondern sortiert, umgeräumt, ausgemistet. Immer wieder befreiend, besonders vor Weihnachten, wenn so viel neuer Krempel tolle Geschenke dazukommen.

Das Kinderzimmer habe ich komplett umgeräumt. Eine Kuschelecke eingerichtet, in der wir jeden Morgen gemeinsam in aller Ruhe den Adventskalender öffnen können. So beginnt der Tag mit einem achtsam gestalteten Ritual und die gute Laune hält erstmal vor (zumindest bis zum Frühstück).

Einige Spielsachen habe ich in Kisten verstaut und erstmal auf den Dachboden geräumt. Für Kinder ist es ein schöner Anreiz, wenn Spielsachen hin und wieder ausgetauscht werden. Ich habe es soweit reduziert, dass nur noch die Spielsachen bleiben, die auch für Weihnachten relevant sind. Die Räubertochter bspw. bekommt einen Playmobil Reiterhof. Playmobil und Schleichpferde dürfen bleiben, der Kaufladen wandert erstmal auf den Dachboden. Außerdem kommen alle Kleinteile, die sich über die Zeit ansammeln und nirgendswo richtig dazugehören in einen Karton und werden ebenfalls beiseite gestellt. Das reduziert die Reizüberflutung. Vorlesen oder ein Buch anschauen kann viel konzentrierter stattfinden, wenn nicht mehr so viele Ablenkungen vorhanden sind.






2) Bedürfnisorientiert


Während ich im letzten Jahr noch völlig besessen davon war, dass die Kinder den Zauber der Weihnachtszeit in Form von Plätzchen backen, basteln, wichteln usw und das möglichst alles gleichzeitig, kennenlernen, achte ich nun viel mehr auf ihre Wünsche. Möchten sie sich gerade dann gemütlich hinsetzen, wenn ich es möchte? Möchten sie Plätzchen backen oder basteln oder viel lieber mit dem Rennauto durchs Haus fahren?

Wir Muttis meinen es ja nur gut. Die lieben Kleinen sollen ja auch in den Genuss der Freude kommen, die Plätzchen backen, ausschneiden oder falten bereitet. Manchmal meinen wir es aber auch zu gut.

Die Kleinen wollen nicht mitmachen. Dann sind sie selbst Schuld. Nein, im Ernst. Es nimmt dir jede Menge Stress, wenn sie selbst entscheiden, ob sie diese wunderschönen vorweihnachtlichen Dinge mitmachen wollen. Wenn nicht in diesem Jahr, dann eben im nächsten.

Genau so steht es um den Zeitpunkt des gemütlichen Beisammenseins. Wann passt es für euch am besten? Wann können deine Kinder Zeit gebrauchen, die hilft runterzufahren? Wann sind sie kuschelbedürftig? Wann hast du Ruhe und Geduld dich hinzusetzen?

Bei uns z.B. passt die Zubettgehzeit sehr gut. Wir legen uns gemeinsam ins große Bett, lesen eine Adventskalendergeschichte und singen gemeinsam Weihnachtslieder. Das ist so entspannend. Ich liebe diese Zeit mindestens genauso sehr wie die Kinder.





3) Ruhezonen schaffen und Termine absagen


Uns hilft es sehr uns kleine Ecken einzurichten, in denen wir unsere Ruhe haben. In denen kein Radio läuft, das Handy zur Seite gelegt wird und immer wieder die gleichen Rituale stattfinden.

Morgens sitzen die Kinder gemeinsam in einer Nestschaukel, öffnen den Adventskalender, zum Vorlesen machen wir es uns gemütlich, trinken gerne auch einen Punsch dazu und abends im Bett lesen wir eine Adventskalendergeschichte.

Termine nehmen wir keine an. Kindergartenweihnachtsfeier ja, Nikolausumzug nein. Wir haben jeden Monat ein straffes Programm. Im Dezember versuchen wir das so gut wie möglich zurückzuschrauben und genau zu schauen, was wirklich wichtig ist und was nicht. Das betrifft vor allem auch die Menschen mit denen wir uns in der Weihnachtszeit umgeben. Mehr wollen, weniger müssen.






4)Rausgehen


Auch wenn aktuell viel drinnen stattfindet und das Wetter eher dazu einlädt auf dem Sofa zu kuscheln, finde ich es wichtig viel raus zu gehen. Dort kann Besinnlichkeit genauso zelebriert werden, wie im Haus. 

Zur Ruhe kommen, ein paar Minuten achtsam genießen.

Beim spazieren  gehen Schätze sammeln, die später verbastelt werden können, Natur erleben, frische Luft einatmen, Picknick mit Tee und Plätzchen. 

Mal für eine halbe Stunde / Stunde rausgehen, macht den Kopf frei und beruhigt hitzige und gestresste Gemüter.





5) Singen


Wie fast alle Kleinkinder mögen auch meine beiden Mädchen Musik. Wir tanzen und singen viel und brechen darüber auch häufig in dicke Lachattacken aus.

In der Weihnachtszeit starten wir oft schon am Morgen mit weihnachtlicher Musik. Über Spotify laufen diverse Playlists und noch vor dem Frühstück trällern wir die Weihnachtsbäckerei. Das bringt uns absolut in gute Stimmung. Sogar die Morgenmuffel der Familie.

Am Abend sind es dann eher die klassischen Weihnachtslieder. Aneinander gekuschelt brummeln singen wir "Ihr Kinderlein kommet", "Oh Tannenbaum", "Schneeflöckchen, Weißröckchen" und so weiter. So richtig Textsicher ist keiner von uns. Manchmal ist es uns egal. manchmal lesen wir hier den Text ab. Das ist so irre gemütlich und hat schon fast etwas meditatives, so dass wir alle total gut runterfahren können und die Kinder dadurch meistens problemlos in den Schlaf gleiten. 







Welche Weihnachtsrituale, Tipps oder Tricks dürfen in deiner besinnlichen Vorweihnachtszeit nicht fehlen?

Hab einen entspannten zweiten Advent.

04.12.19

Die kleine Sommerküche am Meer | Jenny Colgan




Vom quirligen London zur entlegenen Insel Mure? Nein – nur widerwillig kehrt die junge Flora in ihre schottische Heimat zurück. Weder die unberührte Landschaft noch das glitzernde Meer können sie aufmuntern, während sie ihren geschwächten Vater und ihre Brüder versorgt. Doch dann entdeckt sie das alte Kochbuch ihrer verstorbenen Mutter, und als sie ein Rezept nach dem anderen ausprobiert, öffnet sich ihr Herz: für die Sinnlichkeit des Essens, für die Schönheit der Natur und für einen neuen Anfang …(Text & Cover: © Piper; Foto: © N. Eppner)

Ob "Die kleine Bäckerei am Strandweg" oder "Die kleine Sommerküche am Meer", Jenny Colgans Romane sind Wohlfühlgeschichten. Bücher, die Fernweh verursachen. Deren Protagonisten ich gerne im eigenen Freundeskreis aufnehmen würde und die Lust aufs Backen (und Essen!!) wecken.

"Die kleine Sommerküche am Meer" ist die Geschichte von Flora, der wir auch in der kleinen Bäckerei über den Weg laufen. Die beiden Reihen sind aber unabhängig voneinander zu lesen.

Flora lebt in London. Hat sich damit den großen Wunsch erfüllt vom engen kleinen Mure in die weite Welt zu ziehen. In London, so glaubt sie, hat sie alle Möglichkeiten. Sich entfalten zu können, erfolgreich zu werden und was sonst noch wichtig ist im Leben. 

Ein besonderer Auftrag der Anwaltskanzlei, in der sie als Anwaltsgehilfin arbeitet, treibt sie zurück auf die kleine Insel Mure, auf der die Uhren doch etwas anders laufen, als im hektischen London. Flora hofft nur, dass ihr Chef Joel nicht mit von der Partie ist, denn sie ist ziemlich heftig in ihn verknallt und auf Mure ist sie bloß das Mädchen vom Bauernhof, das die Familie im Stich gelassen hat. Joel, für den sie im Büro unsichtbar ist und der ein Model nach dem anderen verspeist, soll das auf gar keinen Fall bemerken. Und schon gar nicht soll er ihre verschrobenen Brüder kennenlernen, die sie ganz sicher im Beisein ihres Chefs blamieren werden.

Zurück auf Mure erliegt Flora sehr schnell dem Charme der kleinen Insel und der Gemeinschaft der Bevölkerung. Etliche Widrigkeiten stellen sich ihr entgegen, aber sie erkennt, dass es viel wichtigere Dinge gibt, als Erfolg und das Freiheit verschiedene Kleider trägt.

Sprachlich fühlte sich "Die kleine Sommerküche am Meer" für mich etwas holprig an. Teilweise zu direkt und dadurch eher flach. Ich mag es lieber, wenn ich Tatsachen selbst entdecken, Geheimnisse aufdecken muss und nicht mit der Nase darauf gestoßen werde. Dennoch habe ich den Roman wirklich gerne gelesen. 

Die Geschichte lebt von ihren Figuren. Von Charakteren, die sympathisch sind, ein wenig verschroben, die herzlich sind und ihren eigenen Kopf haben. Flora ist eine der Protagonistinnen, die man gerne wiedertreffen möchte und deshalb ist es für mich ganz klar, dass ich ihren Weg weiterverfolgen werde.



Buchinfo:

Piper (2018)
448 Seiten
Taschenbuch
11,00 €
ÜBERSETZUNG: Sonja Hagemann


Reiheninfo:

1. Die kleine Sommerküche am Meer
2. Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer
3. Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer


Rezensionen: © 2019, Nanni Eppner

02.12.19

[Monatsrückblick] November 2019



Der November war turbulent und trubelig. Durchzogen von viel Machen und Schaffen und wenig Schlaf. Lesen blieb im vergangenen Monat daher etwas auf der Strecke. Das ist in Ordnung. Ich komme klar damit. (Zumindest bis ich diesen winzigen Lesestapel anschaue).

Da wir letztes Jahr einen richtig, richtig anstrengenden Dezember erlebten, in dem von Besinnlichkeit wirklich nichts zu spüren war, habe ich mir gewünscht, dass sich das in diesem Jahr ändert. 
Ich wünsche mir einen ruhigen, entspannten, gemütlichen Dezember mit Zeit für meine Familie und Freunde.

Dem ging voraus, dass ich einiges vorarbeite, um es im Dezember wirklich ruhiger angehen zu können. Mit diesem Fokus war es für mich sehr okay ordentlich ranzuklotzen.

Ich möchte vor allem Dingen, dass meine Kinder die Adventszeit als etwas besonderes erleben. Als eine Zeit, in der wir näher zusammenrücken und gemeinsam schöne Stunden verbringen. 

Am ersten Adventssonntag ist meine Rechnung schon ganz gut aufgegangen. Seit langer Zeit schliefen wir endlich mal wieder aus, öffneten in aller Gemütlichkeit das erste Türchen am Adventskalender (der Patenonkel der kleinen Raupe hat einen Adventskalender mit kleinen Büchlein vom Oetingerverlag geschickt), sangen schon morgens Weihnachtslieder, bastelten, gingen spazieren und verbrachten ein gemütliches Kaffeetrinken mit lieben Freunden. Es war so ein wunderschöner Tag, dass ich noch einige Tage davon zehren werde. Besinnlichkeit at its best.




NOVEMBER:

64) "Die kleine Sommerküche am Meer" | Jenny Colgan | Piper
65) "Grisha 03: Lodernde Flammen" | Leigh Bardugo | Knaur Fantasy
65) "Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer" | Jenny Colgan | Piper

Im November beendete ich die Grisha Reihe. "Lodernde Flammen", das Finale der Grisha Trilogie ist ein wirklich runder und spannender Abschluss. Ich bin wirklich froh, mir den wunderhübschen Schuber aus dem Knaur Verlag gekauft zu haben und abermals in die Grisha Welt einzutauchen.

"Die kleine Sommerküche am Meer" ist nach "Die kleine Bäckerei am Strandweg" die zweite Reihe der Autorin Jenny Colgan, die neben Einzelbänden bei Piper veröffentlicht wurde. Beide Reihen strahlen vor Wärme und Herzlichkeit. Die kleine Sommerküche ist sprachlich nicht ganz so rund wie die Bäckerei, lockt aber mit ausgesprochen sympathischen Protagonisten. Während der erste Teil eher dahin plätschert und lediglich nett ist, begeistert Band 2 mit Geheimnissen und Kindern (und Erwachsenen), deren Leben geprägt ist von traumatischen Erlebnissen. Dieses Thema setzt Colgan sehr authentisch um und konnte mich damit an den zweiten Band fesseln, dessen Ende irgendwie happy, aber auch sehr dramatisch endet. "Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer" wartet bereits auf meiner Wunschliste.

Außerdem habe ich im Online Lesekreis Mariaslesekreis mit vielen anderen Leserinnen und Lesern "Gnade" von Toni Morrison begonnen. Der Roman ist allerdings so fordernd, dass ich ihn erst bis zur Hälfte gelesen habe und noch nicht sicher bin, ob ich ihn beenden werde.

Welches Buch konnte dich im November besonders begeistern?





Diese Bücher möchte ich im Dezember lesen. Magst du Leselisten auch so gerne oder greifst du eher spontan ins Regal?


Rezensionen habe ich im November tatsächlich nur eine geschrieben, weshalb nun einige in den Startlöchern stehen. Schau doch mal wie begeistert ich von "Feo und die Wölfe" schwärme.


Dafür gab es zwei Beiträge mit Bilderbuchtipps. 

"Bilderbücher von Erzieherin Erika Möllenberg-Wittek" stellt Bilderbücher vor, die sich auf professioneller und kindgerechter Ebene den Bedürfnissen unserer Kleinen annähern.



"[Bilderbücher] Entwicklungsförderung ab 12 Monaten". In diesem Beitrag stelle ich Bücher vor, die Entwicklungsschritte wie fühlen, hören, greifen, verstehen ansprechen und von meinem eigenen Kind mit Wohlwollen angenommen werden.




Und sonst so?




Der November begann nass...




...und düster.



Deshalb habe ich schon Anfang November den großen Stern aufgehängt...


...und gemütlich im Lesesessel gesessen. Ach ne, ich erinnere mich - das war gar nicht ich.



Ich mag Herbstdeko so gerne, dass ich jedes Jahr ein bisschen traurig bin, wenn sie von Weihnachtsdeko ersetzt wird. In diesem Jahr haben wir fleißig mit Modelliermasse gebastelt.


Dann wurde der Nebel von Sonne verdrängt.


Wir konnten noch mal draußen lesen...


... und im Sonnenschein spazieren gehen.



Wir haben eine oberniedliche neue Nachbarin.


Jetzt stimmen wir uns auf Weihnachten ein.


Hab eine entspannte, gemütliche und besinnliche Adventszeit.

25.11.19

[Bilderbücher] Geschichten von Erzieherin Erika Möllenberg Wittek





Als Erzieherin, Mutter und Großmutter ist Erika Möllenberg-Wittek besonders nah an den Bedürfnissen und Wünschen, Träumen und Vorstellungen von Kleinkindern. In ihrer täglichen Arbeit begegnet sie Kindern und deren Art Geschichten, aber auch das Leben zu verstehen. Beide Themen sind enger miteinander verknüpft, als wir es glauben.

Für Möllenberg-Wittek Anstoß eigene Geschichten aufzuschreiben. Geübt im erzählen durch jahrelanges "Erika erzähl uns doch bitte eine Geschichte", war der Sprung zum eigenen Buch, zum Greifen der eigenen Geschichten nahe liegend.

"Geschichten sind für Kinder so wichtig. Sie regen die Fantasie an und helfen ihnen, Themen aus dem Alltag zu begreifen und zu verarbeiten."

Deshalb ist es für Autorin Möllenberg-Wittek wichtig, dass ihre Geschichten zwar die Fantasie anregen, aber nicht zu weit in die Ferne schweifen. "Kinder dort abholen, wo sie stehen." Im Alter von 3-6 geht es ganz viel um begreifen und erfassen

"Bilderbücher müssen Raum geben für Gespräche. Für Kommunikation zwischen Vorleser*in und Kind. Kinder dürfen Fragen stellen und ihre eigenen Themen in der Geschichte finden."

Um die Handlungen eindringlicher zu gestalten, gibt Möllenberg-Wittek Vorlesetipps mit an die Hand, wenn man die Bücher bei ihr persönlich kauft, aber auch in Form von kursiv gedruckten Passagen. "Es ist erwünscht, dass die Vorlesenden in die Rollen der Charaktere schlüpfen. Das lässt die Figuren lebendig werden und weckt Emotionen bei den Kindern."




Um Emotionen geht es auch in "Die Geschichte von der glücklichen Prinzessin", die eigentlich ein sehr glückliches Leben führt, am Tage viel erlebt, aber am Abend nicht einschlafen kann. Erst der Besuch der Mutter, die ihr Vertrauen gibt, indem sie ein Licht anschaltet und ein Lied vorsingt, können die kleine Prinzessin so beruhigen, dass sie einschlafen kann.

In "Wie drei Katzen zu ihren Namen kamen" finden Katinka und Johannes zwei kleine Kätzchen und sind natürlich hellauf begeistert von den süßen kleinen Katzenkindern. Die benötigen die Hilfe der beiden Kinder, weil sie noch zu klein sind, um alleine zurecht zu kommen. Diese kindgerechte Geschichte befasst sich mit dem Thema Empathie, zeigt aber auch, dass es verschiedene Blickwinkel gibt und die Möglichkeit trotzdem zueinander zu finden.

Besonders spannend, aber auch lustig wird es in "Wotan und das Polizeiauto", als am Morgen zwei Polizisten an der Tür klingeln und die Besitzer von zwei entlaufenen Ponys suchen. Hofhund Wotan nimmt das zum Anlass, um sein Revier zu markieren und damit zu verdeutlichen, dass er kein Polizeihund werden möchte. An diesem Buch gefällt mir besonders der Erzählton. Möllenberg-Wittek spricht hier Kinder an, die schon die Aufmerksamkeit für längere Geschichten aufbringen können und gerne einmal unbedarft lachen. Zu den Wotan Lesungen bringt sie zwei Handpuppen mit, die ein lebendiges erzählen der Geschichte unterstreichen. 




Dass Möllenberg-Wittek ganz viel Liebe in ihre Bücher steckt ist nicht zu übersehen. Das Papier ist hochwertig, die Illustratorinnen mit viel Herz ausgewählt. 

Die Liebe zum Buch möchte Möllenberg-Wittek auch an die kleinen Leser*innen und Leser weitergeben. So gab es bspw. mal eine Aktion während der es eine Büchertasche zum Kauf dazu gab. "Kinder sollen von Anfang an lernen, dass man respektvoll mit Büchern umgeht. Dass deren Inhalt wertvoll ist."

Bücherbestellungen und Lesungsanfragen können per eMail an willi.ringler@gmx.de gesendet werden.
Bestellungen auch per eMail an Bücherwurm Pauly.

19.11.19

Feo und die Wölfe | Katherine Rundell





Feo und ihre Mutter leben in einer kleinen Hütte im Wald. Sie wildern Wölfe aus, die einst als Glücksbringer an die St. Petersburger Oberschicht verkauft worden waren, aber jetzt zu groß und wild geworden sind. Nun auf einmal sollen die Wölfe nicht bloß ausgewildert, sondern getötet werden. Doch Feos Mutter weigert sich und wird von General Rakow gefangen genommen. Feo kann in letzter Sekunde entkommen. Gemeinsam mit drei Wölfen, einem Wolfsjungen und einer bunt zusammengewürfelten Kindertruppe macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu retten und dem General die Stirn zu bieten.
(Text & Cover: Carlsen; Foto: N. Eppner)

Katherine Rundell ist für mich längst eine Herzensautorin. Ihre Bücher sind besonders. Setzen einen besonderen Blickwinkel auf Kinder und deren Fähigkeiten, die wir Erwachsene gerne übersehen, und sie schreibt Geschichten, die berühren und glücklich machen.

Mit "Feo und die Wölfe" hat sie mein Herz auf ganz besondere Art bewegt.

Feo lebt gemeinsam mit ihrer Mutter im Wald. Abseits von anderen Menschen, abseits von anderen Kindern. Die Wölfe leisten ihnen Gesellschaft. Zahme Wölfe, die von ihnen ausgewildert wurden, die aber immer noch eine Verbindung zu Feo und ihrer Mutter spüren.

Eines Tages tauchen Soldaten in der kleinen Hütte im Wald auf. Feos Mutter widersetzt sich dem Befehl die Wölfe zu töten. Ein Befehl, den der General aus Willkür oder Neid ausspricht. Vielleicht auch aus Angst oder Unwissenheit. Feo und ihre Mutter treffen mit ihrer Widersetzlichkeit einen Punkt, der den General sehr wütend macht. Diese Wut kann er schlecht kontrollieren. Er lässt die Mutter gefangen nehmen, aber Feo und einem Wolfswelpen, den sie kürzlich gefunden hat, gelingt die Flucht.

Doch so lässt sich Rakow nicht abspeisen. Er macht Jagd auf Feo, den kleinen Welpen und die anderen Wölfe, die nicht von Feos Seite weichen. Einer der Soldaten, ein ganz junger, schließt sich ebenfalls an, weil er die Diktatur, unter der er dienen muss, nicht für gut befindet. Ihr Ziel ist es die Mutter zu befreien. Gemeinsam kommen sie in ein Dorf, in dem sie um Hilfe bitten. Doch die einzigen, die den Mut haben sich anzuschließen, ist ein bunter Haufen Kinder.

"Feo und die Wölfe" ist ein Buch, das sehr zu Herzen geht. Das allumfassende Thema ist kein neues, aber auf eine sehr bewegende Art umgesetzt. Diktatur, Schreckensherrschaft, willkürliches Ausnutzen von Machtpositionen und eine unbegründete Jagd auf Wesen, die anders sind. Dass Anders sein Angst machen kann, diese Angst aber meist unbegründet ist, wenn man sich näher damit beschäftigt, bringt die Autorin durch den Vergleich mit den Wölfen und Feo, die es gar nicht gewohnt ist mit Kindern umzugehen oder sich in deren Gegenwart zu bewegen, sehr gut auf den Punkt.

Wie alle Bücher von Katherine Rundell ist auch "Feo und die Wölfe" ein Buch über Mut. Über Stärke und die Fähigkeit mehr zu schaffen, als man denkt. Darüber wie wertvoll es ist sich etwas zuzutrauen. Wie es gelingt Berge zu versetzen, wenn man sich traut dem eigenen Herz zu folgen.

Katherine Rundell hat mich mit Feos Geschichte zu Tränen gerührt. Mit der Freundschaft zwischen Feo und den Wölfen, mit dem Mut sich für ihre Mutter einzusetzen, mit dem Mut, sich gegen Strukturen aufzulehnen und das auszuleben, was glücklich macht.


Buchinfo:

240 Seiten
Hardcover
14,99 €
ÜBERSETZUNG: Henning Ahrens

Mehr von Katherine Rundell:

Zuhause redet das Gras
Sophie auf den Dächern


Rezensionen: 2019, Nanni Eppner

09.11.19

[Bilderbücher] Entwicklungsförderung ab 12 Monaten




Ab dem 1. Geburtstag geht es so richtig los. Die Welt muss erkundet werden. Erfühlt, erklettert, erhorcht. Es darf kniffelig werden, aber auch kuschelig. Die Motorik macht Fortschritte, ebenso wie Wahrnehmung und Kommunikation.
Im folgenden Beitrag stelle ich dir Bücher vor, die diese Entwicklungsschritte spielerisch unterstützen.


_______________________________
_______________________________

"Knuddel mich! Komm in meine Arme, kleiner Löwe" | Text: Helmi van Bakel | Illustration: Tanja Louwers



Eine Umarmung kann so viel bedeuten. Sie kann trösten, kann Mut machen, kann Geborgenheit vermitteln und in den Schlaf wiegen. Eine Umarmung ist Vertrauen. Ist Wertschätzung. Ist Verbundenheit. Eine Umarmung sagt manchmal mehr, als tausend Worte.

Eine Kombination aus Umarmung und Worten ist die "Knuddel mich!" Reihe von arsEdition. Die von Helmi van Bakel geschriebenen Texte erklären anhand von Beispielen, in denen Vater Löwe und Löwenkind etwas unternehmen, verschiedene Situationen, in denen eine Umarmung angebracht ist. In Reimform, was nicht nur mir als Vorleserin gefällt, sondern auch beim kleinen Publikum Anklang findet. Die Illustrationen sind kindgerecht, entsprechen aber nicht so sehr meinem Geschmack.

Besonderes Highlight der Reihe ist die Möglichkeit die Umarmung auch haptisch darzustellen bzw. auszuführen, denn die Ärmchen des jeweiligen Tieres sind nicht gezeichnet, sondern aus Stoff und es besteht die Möglichkeit sie wie bei einer Handpuppe zu bewegen. Das lässt die Texte besonders lebendig wirken und die Umarmungen fallen noch herzlicher aus.




arsEdition | Pappbuch | ab 18 Monaten | 12,00 €





"Mein allererstes Puzzlebuch. Die Eule" | Text: Marina Singer | Illustrationen: Sharon Harmer




Als die kleine Eule aufwacht, ist es schon dunkel. Sie ist ein nachtaktives Tier, die meisten anderen Tiere sind aber am Tage aktiv, was die Suche nach einem Freund oder einer Freundin erschwert. Das kleine Eichhörnchen muss schlafen gehen und der Igel ist hungrig, weil er bald in den Winterschlaf fällt. Der kleine Fuchs hüpft munter durch die Gegend. Vielleicht kann er ein Spielgefährte werden?

Die Geschichte über Freundschaft liest sich ganz fein. Ein wohliges Gefühl legt sich um die kleinen Zuhörer, wenn die freundliche kleine Eule in Kontakt tritt mit den anderen Tieren des Waldes. Der Text von Marina Singer ist sehr herzlich, die Illustrationen freundlich, offenherzig und liebevoll.

Als besonderes Gadget ist die kleine Eule als Puzzlefigur aus Holz beigefügt. Zu jeder Seite mit Text gehört eine Seite, auf der ein Loch für diese kleine Figur ausgespart ist. Dort kann sie eingesetzt werden und kann sozusagen aktiv an der Geschichte teilnehmen. Das Umsetzen der Figur erfolgt über einen kleinen roten Knopf, der den so wichtigen Pinzettengriff der Kleinen trainiert. 




arsEdition |  Pappbuch | ab 18 Monaten | 10,00 €





"Soundbuch für Klitzekleine. Bauernhof" | Natalie Marshall



Auf dem Bauernhof gibt es allerhand zu sehen. Schweine, Kühe, Traktoren, Katzen, Scheunen, Matschweiden. Dort herrscht ein reges Treiben und die Geräuschkulisse ist turbulent und spannend. Daher ist eine Kombination aus schauen und hören perfekt, um den Bauernhof zu entdecken und zu verinnerlichen. 

6 verschiedene Sounds, in kinderfreundlicher Lautstärke, sorgen dafür, dass Motorik und Aufnahmefähigkeit der Kinder angesprochen werden. Die Sounds sind auch schon von kleinen Fingerchen sehr gut auszulösen, da sie nicht sehr viel Druck benötigen und die Mechanik durch die Pappseiten sehr stabil ist. Die Geräusche fördern die Lautbildung der Kleinen und wem das Gegrunze und Gebrumme dann doch mal zu viel wird, der kann den Sound auch einfach ausstellen.

Die Zeichnungen sind klar und einfach strukturiert, ansprechend, kinderfreundlich. Die Texte ebenso klar und deutlich zu verstehen und gleichzeitig sehr informativ. 




arsEdition | Pappbuch | ab 12 Monaten | 12,99 €





"Kuckuck, kleiner Käfer!" | Ingela P. Arhenius


"Kuckuck, kleiner Käfer!" ist das Lieblingsbuch unserer Jüngsten.

Auf jeder Seite ist hinter einer kleinen Klappe aus Filz ein Insekt versteckt. Im Text wird die kleine Leserin / der kleine Leser gefragt, wo das entsprechende Tier ist. Durch anheben der Filzklappe wird es dann entdeckt. "Kuckuck, wo ist die kleine Raupe?" steht auf der einen Seite, auf der anderen "Da ist die kleine Raupe." 

"Kuckuck, kleiner Käfer!" ist aus der Reihe Fühlen und Erleben und für Kinder ab 12 Monaten geeignet. Die Texte sind kurz und dadurch sehr eingängig für die Kleinen. Schnell können sie erfassen, was die Vorleserin / der Vorleser möchte: etwas suchen. Und das versteckt sich hinter der Filzklappe. Auf der letzten Seite ist ein Spiegel versteckt und die Frage "Kuckuck, wo bist du?" führt die Kleinen zu ihrem eigenen Spiegelbild. Meine Tochter liebt es und möchte sich selbst am liebsten knuddeln oder küssen.

Spielen macht Babys glücklich. Verstecken spielen ist eins der ersten Spiele, die Kinder spielen. Es hilft ihnen das Thema Kontrolle anzugehen. Abschätzen zu lernen, was als Nächstes passiert. Schnell erfassen sie, dass hinter den Filzklappen kleine Figuren versteckt sind. Diese sind immer da, auch wenn man sie nicht immer sehen kann. Am Ende des Buches gibt es dann die schönste Überraschung. Sich selbst zu sehen ist für die Kleinen eine große Freude.



Coppenrath | Pappbilderbuch | ab 12 Monaten | 10,00 €




03.11.19

[Monatsrückblick] Oktober 2019




Ich habe gerade bemerkt, dass ich meinen letzten Monatsrückblick im Juli (!!) geschrieben habe und das war auch erst der dritte oder vierte in diesem Jahr. Im Moment ist hier auch mal wieder so viel los. Feste Termine, spontane Termine, viel Zeit in Reitställen, viel zu selten selbst auf dem Pferd und dazu noch der tägliche Haushaltswahnsinn. 
Täglich nehme ich mir vor mich abends an den Laptop zu setzen. Täglich siegt der innere Schweinehund. Ich entscheide mich dafür lieber zu lesen, statt meine Zeit am Bildschirm zu verbringen. Ohne lesen kann ich schließlich auch keine Rezensionen schreiben. Das Ende vom Lied ist dann, dass ich entweder am Tablet versumpfe oder mit den Lieblingsserien des Mannes als Hintergrundgeräusch einschlafe.

Immerhin habe ich ganze fünf Bücher geschafft. Alle fünf Bücher sind so gut, dass ich sie unter der Rubrik Leseempfehlung einstufen kann.





OKTOBER:


59) "Gut Greifenau 02. Nachtfeuer" | Hanna Caspian | Knaur
60) "Sieben Heere 03: Befreiung" | Tobias O. Meißner | Piper
61) "Sterne leuchten nur im Dunkeln" | Meike Werkmeister | Goldmann
62) "Grisha 01: Goldene Flammen" | Leigh Bardugo | Knaur Fantasy
63) "Grisha 02: Eisige Wellen" | Leigh Bardugo | Knaur Fantasy

Auch wenn zumindest vier der gelesenen Bücher farblich ähnlich sind, kann man die Bücher meines Leseoktobers nicht wirklich miteinander vergleichen und deshalb fällt es mir sehr schwer eins als Monatshighlight auszuzeichnen.



"Nachtglanz" ist die absolut spannende Fortsetzung der Gut Greifenau Trilogie, die einen sehr authentischen Einblick in das Guts- und Dorfleben Anfang des 19. Jahrhunderts bietet. Es ist wirklich wie eine Zeitreise und gleichzeitig sehr fesselnd erzählt.



"Befreiung" ist das Finale der Sieben Heere Trilogie, in der Tobias O. Meißner auf fast ironische Art aufzeigt wie viel Sinn und Unsinn hinter einer Rebellion steckt. Auf fast banale Art karikiert er Gewaltstrukturen und deren weitreichende Folgen. Meißner wie immer mit niveauvoller Kritik an der Realität, verpackt in einer eigens erdachten Welt.



"Sterne leuchten nur im Dunkeln" ist ein Buch für kalte Wintertage und entspannte Sommersonntage. Ein echtes Wohfühlbuch, ein Seelenschmeichler, eine Empfehlung von Herzen.



In diesem Herbst erschien die Grisha Trilogie in neuem Glanz. Knaur Fantasy hat eigens fürs Grishaverse einen Schuber erstellt, der die drei Bände um die Sonnenkriegerin Alina Starkova enthält. Band 1 war für mich ein Re-Read, aber wider Erwarten wusste ich fast nichts mehr und konnte mich sehr gut von der Spannung mitnehmen lassen. Spannend bleibt es auch in Band 2. Beide Büchr sind sehr fesselnd und entführen mich mit Leichtigkeit ins Grishaverse. Im November geht es dann weiter mit dem Finale der Trilogie und Bardugos neustem Roman aus dem Grishauniversum "King of Scars".

Welche Bücher hast du im Oktober gelesen?
Welches hat dir besonders gut gefallen?



Im Oktober habe ich eine Liste mit 7 Tipps für eine gemütliche Herbstzeit veröffentlicht. Du findest sie unter "Hyggeliger Herbst".



Falls du auch einen Instagram Account hast, ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass ich dort meinen Namen geändert habe. Dort fühlte ich mich längst aus Fantasie und Träumerei rausgewachsen. Auch, weil ich dort nicht nur über Bücher rede, sondern auch viel über unseren Alltag in der Räuberhöhle. Unser Familienleben, unsere Zeit in der Natur, mit den Pferden, Ernährung, Katze, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Deshalb wurde Fantasie und Träumerei dort zu Nannis Räuberleben. Ich überlege tatsächlich, ob ich diesen Namen nicht überall ändern möchte. Aus Fantasie und Träumerei fühle ich mich nicht nur auf Instagram rausgewachsen. Mal schauen wie ich mich entscheiden werde.


Leider war ich in diesem Jahr nicht auf der Frankfurter Buchmesse. Stattdessen habe ich gemeinsam mit Ina auf Instagram einen Lesemarathon veranstaltet. Unter dem #bobbeshochlieseinbuch haben wir von Freitagabend bis Sonntagmittag gelesen. Also theoretisch. Der Hashtag sollte uns eigentlich motivieren mal wieder ausgiebig zu lesen, aber ich konnte mich mal wieder schlecht konzentrieren und habe lediglich den ersten Grisha Band geschafft, was mich etwas enttäuschte. Früher, als ich noch gemeinsam mit meiner liebsten Tine
Wochenendlang lesmarathonisierte, hätte ich den kompletten Schuber weggelesen. Eine Situation, die mich unzufrieden stimmt und die ich unbedingt ändern möchte.




Im Oktober habe ich außerdem...



... mit einem Foto von Räubertochters ...


... und meinem Lieblingsbuch bei einer Instagramaktion einen tollen Preis gewonnen.


... Pflaumenkuchen (Zwetschgendatschi) gegessen...


...Kürbiskuchen gegessen...


... Zwiebelkuchen gegessen...


... Spaziergänge durch raschelndes Laub unternommen ...


... zugeschaut wie die kleine Raupe stachelige Kastanienigel kennenlernt ...


... zugeschaut wie die Räubertochter ziemlich mutig war ...


... Rehe im Garten ...


... und Sonnenuntergänge in unserer Straße beobachtet ...


... einen der schönsten Orte Südtirols entdeckt 
(Vernagter Stausee) ...


... ganz viel Wasserglitzerenergie aufgenommen ...


... meiner Tochter erklärt wie stolz ich auf sie bin 
(woraufhin sie dem Papa erklärt hat wie stolz sie auf ihn ist).

Komm gut in den November.
Lass dich nicht ärgern, nicht stressen und versuche den Ärgernissen mit einem Lächeln zu begegnen.




LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...