13.12.10

Das dreizehnte Türchen öffnet sich: 13.12.2010

In der Weihnachtszeit ist der Drang Bedürftigen zu helfen ja immer besonders groß. Man möchte, dass es anderen auch so gut geht wie einem selbst. Das fällt einem besonders in der Weihnachtszeit auf, wo man mit Geschenken und kleinen Aufmerksamkeiten geradezu überflutet wird.

Im letzten Jahr sah meine gute Tat wie folgt aus:
Im Sommer 2009 musste ich meine 14 Jahre alte Schäferhündin einschläfern, da sie sehr krank war. Daraufhin wollte ich erst mal keinen neuen Hund. Ich musste erst mal in Ruhe Abschied nehmen und konnte es mir zudem nicht leisten einen Neuen zu kaufen. Ich erzählte meiner Freundin: "Irgendwann wird mich schon ein Hund finden, der vielleicht meine Hilfe braucht." 
Im Dezember rief sie mich dann an: "Dich hat ein Hund gefunden." Ich war zunächst sprachlos. " Der arme Kerl ist in einer Familie mit 5 Kindern, in der natürlich keiner Zeit für ihn hat und deswegen ist er von klein auf im Wintergarten angebunden." Ich war geschockt. Wie konnte man das einem jungen Hund antun? Wie kann man das überhaupt einem Hund antun? Zudem einem großen Schäferhund, der sowieso viel Auslauf benötigt.
Meine Familie war zunächst nicht sehr begeistert vom Gedanken einen evtl. gestörten Hund aufzunehmen, da wir auch noch zwei andere Hunde besitzen. Aber zum Glück sind sie genauso tierlieb und ich konnte sie schnell überreden. Das nächste Problem war allerdings das Geld. Die Familie hatte viel Geld für den Rüden bezahlt, da er Papiere besitzt und seine Eltern auf internationalen Schauen ausgestellt wurden. Meine Freundin drohte ihnen mit dem Tierschutz, aber auch das half nichts, und leider springt der Tierschutz auch erst ein, wenn es fast zu spät ist. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen. Meine Freundin erzählte auf der Arbeit von dem armen Kerl und schon erklärten sich viele Kollegen bereit, Geld zu geben. Manche gaben 5,-€, andere sagten: "Normalerweise spende ich immer an den Tierschutz. Dieses Jahr helfe ich mal einem Tier aus der Nachbarschaft." So bekamen wir genügend Geld zusammen und konnten den armen Kerl, der dank falscher und schlechter Ernährung nicht nur unterernährt war, sondern auch Mangelerscheinungen aufwies. Sein Herz war schlecht und seine Muskulatur kaum ausgeprägt, da er einfach kaum Bewegung hatte. Zudem hatte er sich schon selbst angeknabbert vor lauter Langeweile.
Nun, nach einem Jahr, ist Janosch, dank viel Liebe, Geduld und Arbeit, ein fast normaler Hund. Er verträgt endlich normales Futter, sein Herzmuskel arbeitet besser und seine Erziehung ist noch nicht perfekt, aber schon recht gut ;)
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Heute möchte ich, mit Hilfe meines Blogs und Preis.de, S.O.S. Kinderdörfer unterstützen. Die Aktion ist ganz einfach: Für jeden auf einem Blog veröffentlichten Beitrag spendet Preis.de 5,-€ an die S.O.S. Kinderdörfer. Jeder, der mitmacht kann außerdem noch einen Gutschein von amazon gewinnen, was meiner Meinung nach allerdings nicht ausschlaggebend für die Teilnahme sein sollte, denn wenn man mit so wenig Aufwand helfen kann, dann sollte man das unbedingt tun.
Preis.de

Aber auch diejenigen, die keinen Blog haben, können etwas tun: Für euch gibt es die Aktion "Meinung schreiben und helfen".

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