03.05.11

Der letzte Traumwanderer: Pandaemonia - Christoph Lode



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Das gelbe Buch von Yaro Dár zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es war die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein – ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt...

ZUM AUTOR:
Christoph Lode, geboren 1977, lebt mit seiner Frau in Mannheim. Er arbeitete in einer psychiatrischen Klinik, widmet sich heute aber ganz dem Schreiben. „Der letzte Traumwanderer“ ist sein erster Fantasy Roman. Vorher hat er historische Romane gechrieben.
SERIENINFO:
Band 1: Der letzte Traumwanderer (Goldmann, Nov. 2010)
Band 2: Die Stadt der Seelen (Goldmann, Febr. 2011)
Band 3: Phönixfeuer (Goldmann, Sept. 2011)
EIGENE MEINUNG:
Zwischen all den Büchern über Vampire, Engel und Werwölfe ist es wunderbar, eine Geschichte zu entdecken, in der der Autor mal wieder etwas kreativer ist und seine Fantasie spielen lässt. Heraus kommt ein Roman vollgepackt mit besonderen und sonderbaren Kreaturen und Gestalten in einer fantastischen Welt. Leser, die genau so eine Geschichte - in etwa vergleichbar mit „Der goldene Kompass“ oder „Das Zeitalter der Fünf“ - suchen, sind bei Christoph Lode genau richtig: ein Roman wie eine Fantasiereise oder ein spannender Traum, der uns auch nach dem Aufwachen noch gefangen hält.
Die ersten 130 Seiten habe ich an einem Stück weg gelesen. Obwohl man gleich zu Anfang jede Menge Charaktere kennenlernt und mitten in Jackons Kampf ums Überleben landet, gelingt es dem Autor den Leser nicht zu verwirren, sondern sofort in die Geschichte hinein zu ziehen.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, um die Protagonisten und deren Absichten genauer kennen zu lernen. Am Ende des Buchs hat man dann das Gefühl eine wunderbare Reise mit treuen und mutigen Gefährten bestritten zu haben, die man nur ungern verlässt.
Jackon, der von seinen Mitmenschen verstoßen wird, weil sie glauben, dass er irgendwelche dunkle Fähigkeiten besitzt. Liam, der den Tod seines Vaters mit ansehen muss und schwört diesen zu rächen. Koste es was es wolle. Lucien, der einer der letzten Alben ist und ein Faible für Menschen hat, seit er sich vor über 150 Jahren in die schöne Caitlin verliebte. Hinzu kommt dann die junge Vivana, deren Mutter dem fahrenden Volk entstammt, weshalb sie einen Hang zum Mysteriösen hat.
Sie alle sind irgendwie in die Herrschaft und Machenschaften von Lady Sarka verstrickt, die über seltsame Leibwächter und eine noch seltsamere und düstere Armee verfügt. Der Autor fädelt die Handlungen seiner Figuren so geschickt ein, dass der Leser nie genau sagen kann, wer gut und wer böse ist. Dies zieht den Spannungsbogen immer wieder so in die Höhe, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dank des fiesen Cliffhangers am Ende des Buches, empfiehlt es sich außerdem den nächsten Teil „Die Stadt der Seelen“ schon bereit liegen zu haben.
Mit viel Liebe zum Detail kreiert Christoph Lode eine düstere, magische und geheimnisvolle Atmosphäre, die einen regelrechten Bann um den Leser schlägt. Besonders interessant fand ich die Fantasyfiguren, die in seinem Buch die Nebenrollen belegen. Altbekannte magische und dämonische Wesen wie Ghule und Alben treffen auf neue Kreationen wie Tatzelwürmer (Oder kennt die schon jemand?), die sich dank der bildlichen Schreibe des Autors wie lebendig vor meinem inneren Auge bewegen.
FAZIT: „Der letzte Traumwanderer“ ist eine Geschichte, in der ich mich sofort wohl gefühlt habe. Ein Traum, aus dem ich nur ungern aufwache, obwohl er sehr gefährlich und düster ist. Der grandiose Auftakt einer All Age Trilogie, die Fantasyfans begeistern wird.
  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783442471737
  • ISBN-13: 978-3442471737
  • 12,00 €

Kuh 45
Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

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Nanni

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